§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Havenqerix, Inhaberin Miriam Schöttler, Löwengrube 12, 80333 München (nachfolgend "Anbieter") und den Teilnehmenden oder buchenden Personen bzw. Unternehmen (nachfolgend "Auftraggeber") über die Teilnahme an Workshop-Programmen zur Verhandlungskompetenz. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, sofern der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Diese AGB gelten auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen, ohne dass es eines erneuten Hinweises bedürfte.
§ 2 Vertragsschluss
Die Buchungsanfrage des Auftraggebers stellt ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar. Der Vertrag kommt erst durch die schriftliche Bestätigung des Anbieters zustande. Die Bestätigung kann per E-Mail erfolgen. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht und werden nicht anerkannt. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.
§ 3 Leistungsumfang
Der Anbieter erbringt die im Angebot oder in der Buchungsbestätigung beschriebenen Workshop-Leistungen. Dazu gehören die Durchführung des jeweiligen Moduls, die Bereitstellung von Übungsmaterialien sowie das strukturierte Feedback während des Workshops. Nicht enthalten sind Verpflegung, Reisekosten der Teilnehmenden sowie etwaige externe Raumkosten, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart. Der Anbieter ist berechtigt, zur Erfüllung der Leistung qualifizierte Dritte einzusetzen.
§ 4 Preise und Zahlung
Die Preise für die Workshop-Module sind im jeweiligen Angebot ausgewiesen und verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, Zahlungen mit etwaigen Gegenforderungen aufzurechnen, sofern diese nicht rechtskräftig festgestellt oder vom Anbieter anerkannt sind.
§ 5 Stornierung und Rücktritt
Stornierungen durch den Auftraggeber sind schriftlich mitzuteilen. Bei Stornierung bis 21 Tage vor dem Workshop-Termin fällt keine Stornogebühr an. Bei Stornierung zwischen 20 und 8 Tagen vor dem Termin wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 % des vereinbarten Entgelts fällig. Bei Stornierung innerhalb von 7 Tagen vor dem Termin oder bei Nichterscheinen ohne Abmeldung ist das volle Entgelt zu entrichten. Der Auftraggeber kann eine Ersatzperson benennen, sofern diese die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt. Der Anbieter behält sich das Recht vor, einen Workshop bei zu geringer Teilnehmerzahl oder aus wichtigem Grund abzusagen; in diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen vollständig erstattet.
§ 6 Haftung
Der Anbieter haftet unbegrenzt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters auf den vorhersehbaren, typischen Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg von Verhandlungen, die auf Basis der im Workshop vermittelten Inhalte geführt werden.
§ 7 Urheberrecht und Materialien
Alle im Rahmen der Workshops zur Verfügung gestellten Materialien, Unterlagen und Übungsszenarien sind urheberrechtlich geschützt. Eine Vervielfältigung, Weitergabe oder Veröffentlichung ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters ist nicht gestattet. Die Materialien dürfen ausschließlich für den persönlichen Gebrauch des jeweiligen Teilnehmers verwendet werden.
§ 8 Datenschutz
Die im Rahmen der Buchung und Durchführung der Workshops erhobenen personenbezogenen Daten werden gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters verarbeitet. Diese ist unter privacy.html abrufbar. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung). Daten werden nicht ohne Einwilligung an Dritte weitergegeben, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
§ 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist München, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen.
§ 10 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung. Das Gleiche gilt, wenn die AGB eine Regelungslücke enthalten sollten.